Texterkennung (OCR)
Abgetippt wird nichts mehr: Texterkennung für Fotos und Bildscans, deutsch und englisch. Die Erkennung läuft auf Ihrem Gerät, das Bild bleibt dort.
Zugang wird geprüft …
Texterkennung und Sprachdaten laufen auf Ihrem Gerät. Das Bild wird nicht hochgeladen und keine fremde Seite wird dabei aufgerufen.
Ratgeber: Texterkennung (OCR)
Ein abfotografierter Beleg ist für einen Computer ein Bild und sonst nichts. Der Betrag darauf ist nicht suchbar, die Adresse nicht kopierbar, die Rechnungsnummer nicht in ein Formular zu übernehmen — obwohl alles davon gut lesbar vor einem liegt. Texterkennung schließt diese Lücke: Sie liest die Buchstaben aus dem Bild heraus und gibt sie als Text zurück.
Dieses Werkzeug erkennt deutschen und englischen Text und arbeitet dabei vollständig auf Ihrem Gerät. Auch die Spracherkennungsdaten kommen von dieser Website und nicht von einem fremden Anbieter — beim Öffnen des Werkzeugs entsteht also keine Verbindung nach außen, und das Bild selbst wird ohnehin nicht übertragen.
Wie gut das Ergebnis wird, entscheidet fast ausschließlich die Vorlage. Ein gerade aufgenommener, scharfer Ausschnitt mit gutem Kontrast liefert Text, den man nur noch überfliegen muss. Ein schräges Foto bei Kunstlicht liefert Bruchstücke. Es lohnt sich deshalb mehr, die Aufnahme zu wiederholen, als am Ergebnis herumzubessern.
Typische Anwendungsfälle
Rechnungsangaben übernehmen
Rechnungsnummer, Betrag und Steuersatz aus einem Beleg herauslesen, statt sie abzutippen — mit dem üblichen Zahlendreher, den niemand bemerkt.
Visitenkarten erfassen
Nach einer Messe liegen zwanzig Karten auf dem Tisch. Abfotografiert und erkannt sind die Kontaktdaten in wenigen Minuten in der Adressverwaltung.
Alte Unterlagen durchsuchbar machen
Ein Aktenordner ist erst dann wirklich digitalisiert, wenn sich der Inhalt suchen lässt — nicht schon dann, wenn ein Bild davon existiert.
Zitate aus gedruckten Vorlagen
Ein Absatz aus einem Prospekt, einer Norm oder einem Behördenschreiben landet als Text im Angebot, ohne ihn Wort für Wort zu übertragen.
Typenschilder und Seriennummern
Auf einem Foto vom Typenschild einer Maschine ist die Nummer lesbar, aber nicht kopierbar. Genau dafür ist die Erkennung eines kleinen Ausschnitts gedacht.
So gehen Sie vor
Bild auswählen
Wählen Sie ein Foto, einen Screenshot oder einen Bildscan. Direkt aus einem PDF wird hier nicht gelesen — wandeln Sie in dem Fall zuerst die betreffende Seite in ein Bild um, am besten mit 300 dpi.
Sprache festlegen
Wählen Sie die Sprache, in der der Text verfasst ist. Beide gleichzeitig ist möglich und sinnvoll bei gemischten Vorlagen, kostet aber etwas Genauigkeit und Zeit — bei rein deutschem Text bleiben Sie besser bei Deutsch.
Erkennung starten
Beim ersten Durchgang wird die Erkennung geladen, was je nach Verbindung einen Moment dauert; danach zeigt der Knopf den Fortschritt in Prozent. Für ein einzelnes Bild dauert die Erkennung selbst meist wenige Sekunden.
Ergebnis nachsehen und übernehmen
Der erkannte Text erscheint in einem bearbeitbaren Feld — Zahlen und Eigennamen sollten Sie kurz gegenlesen, denn dort sind Verwechslungen am wahrscheinlichsten. Danach kopieren Sie ihn oder speichern ihn als Textdatei.
Was mit Ihren Daten passiert
Die Erkennung läuft vollständig auf Ihrem Gerät: Das Bild wird nicht hochgeladen, und die dafür nötige Software samt Sprachdaten wird von dieser Website ausgeliefert statt von einem fremden Anbieter. Beim Öffnen des Werkzeugs wird also keine dritte Seite aufgerufen — was gerade dann zählt, wenn auf der Vorlage Kundendaten oder Beträge stehen.
Häufige Fragen
Warum ist die Erkennung stellenweise falsch?
Meistens liegt es an der Vorlage: Unschärfe, Schatten, eine schräge Aufnahme oder eine gemusterte Unterlage kosten mehr Genauigkeit als jede Einstellung. Ein zweites, gerade und formatfüllend aufgenommenes Foto bringt fast immer mehr als Nacharbeit am Text.
Kann ich eine Handschrift erkennen lassen?
Nein. Die Erkennung ist auf gedruckte Schrift ausgelegt; bei Handschrift sind die Ergebnisse nicht brauchbar. Das gilt für praktisch alle Werkzeuge dieser Art, die ohne Server auskommen.
Warum dauert der erste Start länger?
Beim ersten Durchgang lädt der Browser die Erkennungssoftware und die Sprachdaten. Das sind einige Megabyte, die danach im Zwischenspeicher liegen — der zweite Lauf beginnt sofort.
Bleibt das Layout der Vorlage erhalten?
Nur grob. Zeilenumbrüche bleiben meist stehen, Spalten und Tabellen dagegen werden zu fortlaufendem Text. Für tabellarische Vorlagen ist deshalb etwas Nacharbeit einzuplanen.